Fachseminare 2019
Unsere Phytotherapie-Fachseminare können besucht werden, auch ohne an einer Phytotherapie-Grundausbildung teilgenommen zu haben.
Die Fachseminare widmen sich in kompakten Zwei-Tages-Kursen den Einsatzmöglichkeiten von Heilpflanzen auf ganz unterschiedlichen Ebenen.
Sie vermitteln einen vertieften Zugang zu Themen über die Inhalte in unseren Phytotherapie-Grundausbildungen und Phytotherapie-Fortbildungen hinaus.
FS19-1 Vitalpilze
Samstag, 19. Januar – Sonntag, 20. Januar 2019 – jeweils von 9 bis 17 Uhr
Pilze werden vom Menschen nicht erst seit der Entdeckung des Penicillins auch medizinisch verwendet. Schon die Gletschermumie „Ötzi“ trug Birkenporlinge bei sich und zahlreiche Pilzarten sind schon lange fester Bestandteil in der Traditionellen Chinesischen Medizin.
In diesem Seminar werden wir Einblick in die Welt der sogenannten Vitalpilze nehmen und die entsprechenden Pilzarten kennen lernen.
Vormittags beschäftigen wir uns jeweils theoretisch mit ausgewählten Arten, ihren Lebensräumen und wo sie vorkommen. Wir gehen auf ihre Inhaltsstoffe ein, zeigen an Beispielen, wie sie genutzt werden können und beschäftigen uns auch mit den rechtlichen Grundlagen für den Handel mit Vitalpilzen.
Nachmittags gehen wir dann auf Pilzsuche in den Wald am Schönberg.
FS19-2 Gemmotherapie – die Heilkraft der Knospen
Samstag, 9. März – Sonntag, 10. März 2019 – jeweils von 9 bis 17 Uhr
In den Knospen der Bäume und Sträucher schlummert eine enorme Kraft und Vitalität. Knospen scheinen im Frühling nur darauf zu warten, mit der wärmer scheinenden Sonne geradezu explosiv aufbrechen zu können und als Blüten und Blätter Gestalt anzunehmen. Daß den Knospen besondere Kräfte innewohnen, liegt für jeden Menschen, der sie aufmerksam betrachtet, auf der Hand!
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit einer in Deutschland immer bekannter werdenden, hochwirksamen Therapieform und erfahren, welche Knospenarten bei den wichtigsten Indikationen eingesetzt werden können.
Im Praxisteil wird jeder Teilnehmer zwei Gemmomittel für den eigenen Gebrauch herstellen können.
FS19-3 Gemmotherapie – die Heilkraft der Knospen
Dienstag, 12. März – Mittwoch, 13. März 2019 – jeweils von 9 bis 17 Uhr
(Wiederholung von FS19-2 Gemmotherapie)
In den Knospen der Bäume und Sträucher schlummert eine enorme Kraft und Vitalität. Knospen scheinen im Frühling nur darauf zu warten, mit der wärmer scheinenden Sonne geradezu explosiv aufbrechen zu können und als Blüten und Blätter Gestalt anzunehmen. Daß den Knospen besondere Kräfte innewohnen, liegt für jeden Menschen, der sie aufmerksam betrachtet, auf der Hand!
In diesem Seminar beschäftigen wir uns mit einer in Deutschland immer bekannter werdenden, hochwirksamen Therapieform und erfahren, welche Knospenarten bei den wichtigsten Indikationen eingesetzt werden können.
Im Praxisteil wird jeder Teilnehmer zwei Gemmomittel für den eigenen Gebrauch herstellen können.
FS19-4 Haut- und Wundbehandlung mit Heilpflanzen
Samstag, 23. März – Sonntag, 24. März 2019 – jeweils von 9-17 Uhr
Einführend werden traditionell verwendete sowie neu entdeckte Heilpflanzen für die Haut besprochen und mit Studien zu ihrer Wirksamkeit unterlegt. Vertiefend wird auf Heilpflanzen eingegangen, die ein einzigartiges Potential in der Prävention von hellem Hautkrebs (Birke und Färberwau), bei empfindlicher Haut (Bitterstoffpflanzen wie z.B. Enzian), bei oberflächlichen oder chronischen Wunden (Birke, Johanniskraut, Koriander) und bei Hautrötungen (Blutwurz, Süßholz) aufweisen.
Im praktischen Teil werden äußerlich anwendbare Arzneimittel wie beispielsweise ein Koriandergel hergestellt.
FS19-5 Wiesenakademie – Färben mit Pflanzen und Schwarzwald-Exkursionen
Freitag, 13. September 2019 ca. 17 Uhr – Sonntag, 15. September 2019 14 Uhr
Das Brigachtal mit seinen vielen Quellen und Bächen eignet sich hervorragend für einen Pflanzenfärbekurs.
Nach einer Einführung in die Kunst des Färbens werden wir unter Anleitung von Cornelia Stern in kleinen Gruppen das Gelernte praktisch umsetzen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer färben dann ihre jeweils mitgebrachte Wolle oder Seide bzw. Stoffe oder Kleidungsstücke und verleihen ihnen so die besondere Ausstrahlung der natürlichen Pflanzenfarben.
Wichtig: In diesem Seminar können nur Materialien aus tierischen Fasern wie Schafwolle, Alpaka oder Seide gefärbt werden. Baumwolle und synthetische Fasern sind für diese Färbetechnik nicht geeignet.
Färben ist mit vielen Pausen und Warten verbunden. In diesen Zeiten werden wir mit Rudi Besser die spezifische Schwarzwaldflora in dem abgelegenen, stillen Seitental des Landschaftsschutzgebietes Heidenstein-Lägerfelsen erforschen und mit allen Sinnen erfassen.
FS19-6 Hydrolate und ihre Destillation – ein Praxisseminar
Samstag, 5. Oktober – Sonntag, 6. Oktober 2019 – jeweils von 9-17 Uhr
Der Begriff „Hydrolat“ für Pflanzenwässer setzt sich zusammen aus dem griechischen hýdor = Wasser und dem französischen lait = Milch und beschreibt damit das oft milchige Aussehen dieser Pflanzenwässer. Hydrolate entstehen durch Wasserdampfdestillation von Pflanzenteilen oder Blüten. Verwendet werden Hydrolate als Grundlage für Naturkosmetik, in der Aromatherapie und sogar in der Küche.
Hydrolate selbst herzustellen ist nicht nur faszinierend und spannend, es ist gleichzeitig eine Gewähr für hochwertige, frische Qualität. Entscheidende Voraussetzungen sind Auswahl und Ernte der duftenden Pflanzen, die richtige Handhabung verschiedener Destillen und Kenntnisse über die Haltbarkeit der Pflanzen- und Blütenwässer.
In Theorie und Praxis lernen wir, welche Pflanzen mit welchen Teilen sich für die Hydrolatherstellung gut eignen und für welche medizinischen Indikationen Hydrolate einsetzbar sind. Aufgeteilt in kleine Gruppen bereiten wir frische und getrocknete Pflanzen vor und destillieren dann daraus mit den von der Heilpflanzenschule bereitgestellten verschiedenen Destillen unsere eigenen Pflanzenwässer!
FS19-7 Hydrolate und ihre Destillation – ein Praxisseminar
Mittwoch, 9. Oktober – Donnerstag, 10. Oktober 2019 – jeweils von 9-17 Uhr
(Wiederholung von FS19-6 Hydrolate)
Der Begriff „Hydrolat“ für Pflanzenwässer setzt sich zusammen aus dem griechischen hýdor = Wasser und dem französischen lait = Milch und beschreibt damit das oft milchige Aussehen dieser Pflanzenwässer. Hydrolate entstehen durch Wasserdampfdestillation von Pflanzenteilen oder Blüten. Verwendet werden Hydrolate als Grundlage für Naturkosmetik, in der Aromatherapie und sogar in der Küche.
Hydrolate selbst herzustellen ist nicht nur faszinierend und spannend, es ist gleichzeitig eine Gewähr für hochwertige, frische Qualität. Entscheidende Voraussetzungen sind Auswahl und Ernte der duftenden Pflanzen, die richtige Handhabung verschiedener Destillen und Kenntnisse über die Haltbarkeit der Pflanzen- und Blütenwässer.
In Theorie und Praxis lernen wir, welche Pflanzen mit welchen Teilen sich für die Hydrolatherstellung gut eignen und für welche medizinischen Indikationen Hydrolate einsetzbar sind. Aufgeteilt in kleine Gruppen bereiten wir frische und getrocknete Pflanzen vor und destillieren dann daraus mit den von der Heilpflanzenschule bereitgestellten verschiedenen Destillen unsere eigenen Pflanzenwässer!
FS19-8 Naturkosmetik für die Haut
Donnerstag, 24. Oktober 2019 – Freitag, 25. Oktober 2019 – jeweils von 9-17 Uhr
Eine an den Bedürfnissen der Haut orientierte Pflege ist nicht nur äußerliche „Kosmetik“. Sie ist vielmehr ein Weg, unser Grenzorgan zwischen innen und außen gesund zu erhalten. Doch woran können wir uns angesichts der schier unüberschaubaren Vielfalt an Hautpflegemitteln orientieren? Eindeutig und höchst genau zeigt uns die Natur der Haut selbst, welche natürlichen Rohstoffe für ein optimales Pflegekonzept geeignet sind.
Wir lernen, physiologisch sinnvolle Rezepturen für Hautpflegeprodukte zu beurteilen, zu planen und herzustellen. Kleine praktische Testszenarien machen theoretische Erkenntnisse erfahrbar und intensivieren unsere Lernerfahrungen. Ziel ist die Herstellung einer pflanzenbasierten Gesichtspflegeserie, die den aktuellen Erkenntnissen der Forschung entspricht.
FS19-9 Haut- und Wundbehandlung mit Heilpflanzen
Samstag, 07. Dezember – Sonntag, 08. Dezember 2019 – jeweils von 9-17 Uhr
(Wiederholung von FS19-4 Haut-und Wundbehandlung)
Einführend werden traditionell verwendete sowie neu entdeckte Heilpflanzen für die Haut besprochen und mit Studien zu ihrer Wirksamkeit unterlegt. Vertiefend wird auf Heilpflanzen eingegangen, die ein einzigartiges Potential in der Prävention von hellem Hautkrebs (Birke und Färberwau), bei empfindlicher Haut (Bitterstoffpflanzen wie z.B. Enzian), bei oberflächlichen oder chronischen Wunden (Birke, Johanniskraut, Koriander) und bei Hautrötungen (Blutwurz, Süßholz) aufweisen.
Im praktischen Teil werden äußerlich anwendbare Arzneimittel wie beispielsweise ein Koriandergel hergestellt.